4 HUFE IM TAKT                
PferdeOsteopathie und PferdePhysioTraining

Behandlung

SEHEN
Umfassende Anamnese, Ganganalyse, Verhalten, Rittigkeit und alles, was du mir zeigen willst.

FÜHLEN
Verhärtungen, Verspannungen, Verklebungen, Mobilitätseinschränkungen, Schmerzpunkte, Blockaden und vieles mehr.


VERSTEHEN
Puzzleteile zusammensetzen und je nach Bedarf gemeinsam mit dir auf Ursachenforschung gehen.

UMSETZEN
Individuell auf dein Pferd zugeschnittene Behandlung, aus verschiedensten Therapieformen der manuellen Pferdephysiotherapie und Pferdeosteopathie (Muskeltherapie, Faszientherapie, Triggerpunkttherapie, Dorntherapie, Lymphdrainage, Gelenkmobilisationen, Weiche Gewebetechniken, Manipulation, Autoregulation, Kraniosakrale Therapie, Viszerale Therapie).
Nach meiner Behandlung mind. 48 Std. möglichst freie Bewegung (Weide, Paddock).
KEIN REITEN und KEIN TRAINING! 

ÜBUNGEN/TRAINING
Auf euch und euren Alltag angepasste Übungen/kleine Trainingseinheiten, um den Behandlungsfortschritt zu erhalten und zu unterstützen.

Voraussetzungen für eine Behandlung:
Um eine effiziente Behandlung durchführen zu können, ist trockenes Fell wichtig!

Folgebehandlung:
Abstand bis zu 8 Wochen nach Erstbehandlung bzw. letzter Behandlung.

Kontraindikationen (keine Behandlung bei):

  • offene/entzündete Wunden
  • akute nicht diagnostizierte Lahmheit
  • fieberhafte Infekte
  • schwere Herzerkrankungen und Schwächezustände
  • hochträchtige Stute (letztes Drittel)
  • Thrombosen, Tumore

Bitte beachte, dass bei akuten Verletzungen, Lahmheiten, Fieber immer zuerst ein Tierarzt kontaktiert werden sollte.  

 

Bewegung ist nur möglich durch die Zusammenarbeit von Muskeln, Faszien, Nerven, Blutkreislauf und Lymphgefäss-System.

Muskeltherapie
Für eine harmonische Bewegung, müssen Muskeln die Fähigkeit zur physiologisch gesunden An- und Entspannung haben. Während ein Muskel sich anspannt, um eine Bewegung einzuleiten, muss ein anderer Muskel, der Gegenspieler, sich entspannen um der Bewegung nachgeben zu können. Ist ein Muskel negativ verspannt, verletzt, durch Trauma, Schmerz oder Schwellung in seiner Muskelfunktion gestört, kommt es zu Degeneration des Muskels oder ganzen Muskelgruppen, Störung der Zirkulation, Störung der Versorgung und der Nervenreizweiterleitung des Gewebes, Beeinträchtigung des Fasziengewebes und zu gestörten Bewegungsabläufen.

Die Techniken der Muskeltherapie bewirken:

  • Verbesserte Durchblutung und Anregung des Stoffwechsels
  • Schmerzlinderung und Lösen von Blockaden, dadurch vermehrte Muskelaktivität
  • Lösen muskulärer Verspannungen, dadurch Wiederherstellung der Muskelfunktion
  • Lösen der Zugspannungen auf Sehnen und Gelenke, dadurch verbesserte Gelenkbeweglichkeit
  • u.v.m. 


Faszientherapie
Faszien wurden früher als reines Füllmaterial falsch angesehen und gänzlich unterschätzt. Heute weiss man, dass die Faszie das einzige Gewebe ist, welches alle Strukturen im Körper miteinander verbindet und essentielle Funktionen übernimmt wie:

- Unterstützen der Muskulatur in ihrer Bewegung und Vorbeugen von Kraftverlusten
- Stossdämpfung und Energiespeicherung
- Dem Körper Form und Stabilität geben
- Versorgung der Gewebe und sind Teil des Immunsystems

Die Techniken der Faszientherapie bewirken:

  • Lösen von Verklebungen, Blockaden und Stauungen
  • Verbesserung der Elastizität und Mobilität
  • Verbesserte Versorgung und Nervenreizweiterleitung
  • Schmerzreduktion und Lösen von Bewegungseinschränkungen
  • u.v.m. 


Triggerpunkttherapie
Triggerpunkte sind Schmerzpunkte, welche durch chronische (Trainingsfehler, Schonhaltungen, Verhaltensstörungen/ Stereotypien), akute (Unfälle, Stürze) Überbelastungen oder auch durch anhaltenden psychischen Stress entstehen.
Die Kompressionstechnik der Triggerpunkttherapie bewirken: 

  • Schmerzreduktion
  • Mehrdurchblutung und verbesserte Stoffwechsellage
  • Zunehmendes Lösen bzw. Auflösen des Triggerpunktes
  • Wiederherstellung der Muskelfunktion und eines schmerzfreien Bewegungsablaufes 
  • u.v.m.

Ziel der Behandlung ist es auch, Faktoren zu erkennen, welche zur Entstehung des Triggerpunktes geführt haben und mit dir dies gemeinsam zu besprechen, um einer Reaktivierung vorbeugen zu können.


Lymphdrainage
Das Lymphgefäss-System hat die Aufgabe, überschüssige Flüssigkeit aus dem Gewebe zurück in den Blutkreislauf zu transportieren, die Abwehr von Krankheitserregern, Unterstützung des Immunsystems und Transport von Nähr- und Abfallstoffen.
Ist das Lymphgefäss-System erkrankt, geschwächt oder die zu transportierende Last erhöht, können Ödeme entstehen.

Die Techniken der Lymphdrainage bewirken:

  • Ödemverminderung und Anregung des Lymphflusses
  • Aufweichen von bereits fibrosierten, verhärteten Ödemen
  • Schmerzreduktion und verbesserte Stoffwechsellage
  • Verbesserung der Wundheilung 
  • u.v.m.

Anwendungsbeispiele (in einigen Fällen zuerst Absprache mit Tierarzt notwendig):
Hämatome, Kreuzverschlag, Hufrehe, Gallen, chronische Phlegmone/Elephantiasis, Sehnenerkrankungen, Sehnenscheidenentzündungen, angelaufene Beine, CPL (chronisch progressives Lymphödem).

Die Behandlungsdauer der Lymphdrainage wird dem jeweiligen Fall angepasst.  


Dorntherapie
Die Dorntherapie ist eine sanfte, schmerzfreie Methode, die Beinlängendifferenz und Wirbelfehlstellungen zu behandeln und dadurch Schmerzen des Bewegungsapparates zu lindern.

  • Häufig sofortige Schmerzlinderung oder  Schmerzbefreiung durch Lösen von Blockaden
  • Verbesserung des Gangbildes


Kinesiotaping
Wird im Anschluss an die primäre Behandlung für eine intensivierende und verlängernde Wirkung angewandt. Kinesiotapes dienen nicht der Ruhigstellung, sondern können erst durch Bewegung des Körpers wirken. Sie wirken unterstützend, bei Einschränkungen, Beschwerden in Bewegungs- und Stützfunktion, Verspannungen, Muskelschwächen, Verletzungen, Narben, Triggerpunkten, Störungen Lymphfluss.

  • Auflockerung des Gewebes
  • Abheben der Haut
  • Tonusveränderung der Muskulatur und Unterstützung der Muskelsteuerung
  • Schmerzreduktion und Unterstützung der Gelenkfunktion
  • Positiver Effekt auf Zirkulationseinschränkungen
  • Positiver Effekt auf Koordination und Körperwahrnehmung


Techniken der Manuellen Osteopathie 

  • Weiche Gewebetechniken zum Lösen von Bewegungseinschränkungen
  • Manipulative Techniken zur Korrektur einer blockierten Struktur
  • Autoregulation, um mit Hilfe reflexartiger Bewegung des Pferdes blockierte Strukturen zu lösen
  • Kranio-Sakrale Therapie berücksichtigt spezifisch Schädel, Kreuzbein, die Beweglichkeit der Schädelknochen (Suturen) untereinander und die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor), hier bestehende Blockaden können sich auf den gesamten Organismus auswirken
  • Viszerale Therapie beschäftigt sich mit den inneren Organen, ihrer Aktivität und Eigenbeweglichkeit


FÜR WEN SIND DIE BEHANDLUNGEN?
Grundsätzlich können ALLE Pferde von manueller physiotherapeutischer und osteopathischer Behandlung profitieren (ausgeschlossen oben erwähnte Kontraindikationen).

Sportpferde:
Verletzungsprävention, schnellere Regeneration, Leistungsoptimierung

Pferde in Rehabilitation:

U
nterstützung des Heilungsprozesses, Erkennen und Entgegenwirken von Asymmetrien und Schonhaltungen

Ältere Pferde:
Schmerzlinderung, Verbesserung von Muskel- und Gelenkfunktion, erhöhte Bewegungsfreude, Anregung des Stoffwechsels

Junge Pferde in der Ausbildung:
Entspannung bei ungewohnten Belastungen, Vorbeugen und frühzeitiges Erkennen von Überbelastungen und Schmerzen

Pferde mit Verhaltensauffälligkeiten:
Stressreduktion, Aufbau von Vertrauen und Kommunikation durch Berührung


 


SEHEN       FÜHLEN        VERSTEHEN        UMSETZEN       

Gemeinsam mit euch Richtung ZIEL !


4 HUFE IM TAKT
Stefanie Badstübner, Leestrasse 8, 8573 Altishausen, Thurgau (Ostschweiz)


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